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Pfingstlager 2011- Rund um die Welt (RudiW)

Traditionell ist das Pfingstlager das erste Zeltlager des Jahres
und dieses Jahr ging es nach Bernau und von dort aus
"Rund um die Welt" (RudiW)!

Freitag 10.Juni. Nachdem das Gepäck und die Ausrüstung für unsere Reise zum Flugplatz in Bernau transportiert wurde, war es an der Zeit unseren Tower (die R/R-Jurte) aufzubauen. Das ging recht fix, denn unsere Scouts haben einiges auf dem Kasten. Wir richteten uns ein, machten draußen noch ein Feuer und sanken schließlich in unsere Schlafsäcke. Schließlich wollten wir fit sein, wenn unsere Reisegruppe kommt.
Der Samstag begann nicht allzu harmonisch, denn ein Wesen auf vier Rädern riss uns aus unseren Träumen und wir machten uns bereit für den Tag. Die PfadfinderInnen bauten ihre Übernachtungswagons (Kothen) auf, Unsere Lagergrund bis allmählich unsere Reisenden eintrudelten (sie hatten wohl Schwierigkeiten den abgelegenen Platz zu finden). Nachdem das Wölflings- Flugzeug mit vereinten Kräften aufgebaut worden war und Typisch Amerikaner damit alle bewiesen hatten, dass sie fähig sind, diese Reise anzutreten, flogen wir auch schon los und landeten in AMERIKA. Wie es sich für Amerikaner gehört gab es selbstgemachte Wraps zu essen, worauf ein nächtliches, deftiges BBQ über offenem Feuer folgte. Der Tag neigte sich dem Ende zu und nachdem ein paar Lieder geträllert wurden, hieß es auch schon „Gute Nacht!“.

Am sonnigen Sonntag führte uns unsere Reise in das schöne Morgenland. Nach dem Aufstehen, Waschen, Morgenrunde und Frühstück wurden beim Yoga für Elche morgendlichen Yoga die Kräfte für den Tag gesammelt. Diese Kräfte wurden dringend für das anstehende Elefantenrennen benötigt. Das Elefantenrennen Beim Mittagessen (Milchreis) wurde der Energietank wieder aufgeladen. Doch auch im Morgenland gibt es Mittagspausen, die wurde ganz unterschiedlich genutzt. Es wurde geschlafen, getobt, geklettert, gesungen, was auch immer. Erholt ging es weiter mit den Workshops. Hängematten wurden gebaut, Origami gefaltet und die Haut verwöhnt. Am Abend gab es Wellness für Elche Falafeln zu essen. Nicht zu vergessen ist unser Stammesfeuer an diesem Abend! Wölflinge wurden geehrt, ein nicht- vergessenes Geburtstagskind beglückwünscht, auch die Pfadfinder erhielten Auszeichnungen und zu guter Letzt bekam die R/R-Stufe einen neuen Jung-Ranger. Nach gemütlichem Beisammensein und Singen, legten wir uns schlafen.

Aufstehen!!! Morgenrunde!!! „Herzlich Willkommen in Schottland!“ Nach schottischem Frühstück bewiesen wir bei den Highland- Games unser Echt Schottisch Können. Wer wirft den Baumstamm am weitesten? Wer sägt am genausten und schnellsten? Nach einem Touchby- Tunier (harmlose Form von Rugby), Mittagessen, Mittagspause und weiteren Spielen, bereiteten wir den Schottland- Abend vor.
Nach und nach kamen dann auch die Eltern, um den Abend gemeinsam mit uns zu verbringen. Die Teilnehmer der Schottlandfahrt 2010 präsentierten den Besuchern Bilder, kommentierten diese und erzählten Geschichten von der tollen Fahrt. Danach kamen fast alle in den Genuss von Baked Beans mit Kartoffeln und Würstchen, schließlich war das eines der Hauptnahrungsmittel auf der Fahrt. Nach einem Mückenangriff (auch typisch schottisch ;)) entschlossen sich unsere Gäste wieder zu gehen. Diesmal gab es ein eher kurzes Feuer mit Singrunde, denn nach so einem Tag war die Müdigkeit groß.
Über Nacht sind wir in unser schönes Abendland zurückgeflogen. Dieses Land musste man natürlich in all seiner Pracht begutachten. Also gingen wir nach dem Frühstück und nach dem Vesper-packen auf Wanderung Zum Zauberwald durch den schönen Schwarzwald. Erst bergab ins Tal, dann Richtung Zauberwald. Doch nicht nur die Landschaft, auch das Wetter war sehr westlich. Gerade noch Sonnenschein, folgt ein gefühlter dreistündiger Regenguss worauf wieder Sonnenschein folgte, sobald wir wieder im Tal waren. Jetzt hieß es noch den Hügel bis zum Lagerplatz hoch. Zurück auf dem Lagerplatz gab es genug Zeit zu duschen und in der Sonne zu liegen, während das Essen vorbereitet wurde. Schlussendlich füllten sich alle mit selbstgemachten Kässpätzle die Mägen. Es wurde allmählich kühler, also machten wir ein gemütliches Feuer, sangen, spielten, bis es dann für die Wölfe ins Bett ging... bis auf zwei: André und Jessica wurden in die Gilde übergeben und wurden Jungpfadfinder. Doch auch für JungpfadfinderInnen, PfadfinderInnen und R/R' s ging es alsbald in den Schlafsack.
Der letzte Morgen für unsere Reisegruppe brach an, Sachen wurden gepackt, gefrühstückt wurde auch. Das Wölflingszelt und die Kothen wurden abgebaut... Aufbruchstimmung. Mit einem lachenden Auge ging es Richtung zu Hause, mit einem weinenden Auge, durfte dieses Lager noch nicht vorbei sein. Im Abschlusskreis nahmen alle Abschied und der Lagergrund leerte sich langsam. Auch der Fahnenmast wurde leerer, denn die Wölflingsfahne wurde ebenso abgenommen.

Die Gruppenleiter und Pfadis blieben noch bis Freitag auf dem Lager, entspannten sich, amüsierten sich, bevor der große Abbau am Freitag anstand. Schnell stand nur noch die Küchen-Jurte. Die Hütte wurde gereinigt, das Material zusammengepackt, das letzte Zelt auch noch abgebaut und schließlich das Material eingeladen, zum Kornhaus gefahren, hoch getragen und weggeräumt. Fix und alle wurde dann auch hier Abschied genommen.

Unsere Lagergrund Schwarzwalddämmerung

Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen bedanken, die dieses tolle Lager ermöglicht haben, mitgeholfen haben, dabei waren, organisiert haben oder sonst irgendwie mitgewirkt haben. Es war ein unvergessliches Lager! Dafür herzlichen Dank.

Gut Jagd,
Gut Pfad,
Seid Wach.

Mania

Danke für den tollen Bericht an unsere Mania!
Auch für die Fotos aus dem Pfingstlager unseren Dank an Mania und Anun.



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