Weihnachtsmarkt 2005


Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber der Geruch von duftenden Kerzen, dampfendem Glühwein, leckeren Keksen und saftigen Schokospießchen wecken in jedem wohlig angenehme Gefühle.
Das ist jedoch nur das Resultat anstrengender Vorarbeit und Organisation.

Wie jedes Jahr trafen wir uns am Samstag vor dem Markt zum Basteln. Uns stand ein ordentliches Programm bevor: Kränze mussten gebunden und geschmückt werden, gleiches galt für Gestecke und Wandgehänge aus Tanne, Engelchen, Weihnachtsmänner, Elche und dergleichen viel mehr mussten nicht nur zugeschnitten oder zusammengebaut werden, sondern auch bemalt und dekoriert werden.

Obstspieße und Apfelspieße wurden in mühseliger Kleinarbeit mit Schokolade übergossen und in herrliche Schokospieße verwandelt.

Zu allem Überfluss blieb auch noch die Lieferung einer Bastel- und Dekofirma aus, sodass wir uns mit dem Material der vorigen Jahre begnügen und behelfen mussten. Doch auch das meisterten wir nahezu ohne Probleme, wie ihr auf dem Bild sehen könnt.

Damit war es mit der Vorplanung aber noch nicht getan:Weihnachtsmaterial, Pavillons, Gaskocher, Grill, Tiefkühltruhe und vieles mehr mussten aus dem Kornhaus zu mir nach Hause transportiert, um am Mittwochabend auf dem Marktplatz in Lauchringen aufgebaut zu werden. Doch auch Donnerstagmorgen war unser Stand noch nicht verkaufsfertig. Also machten wir uns vor der Schule an die Arbeit und im Nu stand alles Benötigte auf dem Platz.

Jetzt hieß es für die Schüler ‚ab in die Schule’ und für Andrea und eigentlich auch Schnitzel, der sich an diesem Tag extra frei genommen hatte, Stand herrichten. Doch wie gewohnt, so sollte es nicht kommen. Schnitzel zog sich wenige Tage zuvor eine schwere Grippe zu, sodass er eigentlich den Rest der Woche im Bett verbringen musste. Trotz Grippe halfen er und Anilo beim Einrichten des Standes, um sich dann gegen 9.30 Uhr wieder auf den Weg in ihre Betten zu machen.

Patricia war es zu verdanken, dass Andrea den Vormittag nicht alleine am Stand stehen musste. Sie mobilisierte noch Mütter, die Andrea tatkräftig unterstützen konnten. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Frau Schäuble aus Kadelburg, Frau Kramm aus Waldshut und Frau Scheuble aus Lauchringen.

Nach der Schule waren auch wir wieder einsatzbereit und machten uns auf den Weg zu unserem Stand.
Zunächst sah es mit den Kunden und deren Kauffreudigkeit nicht besonders rosig aus, mit der Zeit und steigendem Glühweinkonsum jedoch lief auch unser Stand so langsam richtig gut.

Am Gefragtesten war natürlich unser Tchai, dem die Früchte eine ganz besondere Note verliehen und sogar als Bester ‚Glühwein’ des ganzen Marktes gerühmt wurde.

Gegen 17.00 Uhr hiess es dann wieder den Schneemann zu begleiten. Doch auch dieser hatte die Grippe und um die vielen Kinder des Weihnachtsmarktes nicht zu enttäuschen, schlüpfte Ulba ins Kostüm des Schneemannes.
Die Zeit verging schleichend, doch irgendwann schlug es 20 Uhr und es war Zeit zum Abbau. Nun musste das ganze Material natürlich wieder gesäubert, verpackt und verräumt werden. Unverhoffterweise bewältigten wir dies in sensationellen 80min (Rekordzeit!).
Somit war der alljährliche Weihnachtsmarkt auch wieder vorbei und wir freuten uns alle, auf eine heiße Dusche und ein kuschelig warmes Bett um unsere gefrorenen Gliedmaßen wieder zu beleben.

Ich möchte allen Helfern und Helferinnen für ihren Einsatz danken und freue mich, dass der Weihnachtsmarkt trotz unvorhergesehener Schwierigkeiten doch wieder einmal eine tolle Leistung unserer Gruppenleiter, Pfadis und Müttern war!

Gut Pfad und Seid Wach!

Regina