Das Osterlager 2005

Unser erstes Osterlager im Kornhaus.

Am Karfreitag empfingen wir die Wölfe um 15 Uhr mit einem gedeckten Kuchentisch und nachdem sich alle eingerichtet hatten, ging es los zum ersten Abenteuer. In Gruppen zu vier Wölfen eroberten sie die Kaiserstrasse von Waldshut, um die Aufgabe der Stadtralley lösen zu können. Einige Passanten haben sich bestimmt über die vielen fragenden Kinder gewundert und einige Antworten waren auch recht lustig.

Anschließend gab es Abendessen, es musste gespült und aufgeräumt werden. Nach einer intensiven Spiel- und Gesangsrunde und einer Gute-Nacht-Geschichte schickten wir die Wölfe gegen 22.30 schlafen.

Aber wir hatten die Rechnung ohne die Wölfe gemacht, denn …………Wölfe jagen nachts und unsere Wölfe haben das wörtlich genommen. Über spielen, kichern, rumtoben, schlafwandeln und noch vieler anderer einfallsreicher Ideen ging die Nacht dahin. Auch eine Turnstunde mit Renate um 2.30 Uhr auf dem Kornhausparkplatz zeigte bei den Wölfen keine großen Ermüdungserscheinungen.

Um 5 Uhr in der Früh waren alle drei Leitwölfe leicht genervt und es ging mit allen Wölfen zum Frühsport auf den Sippo. Mit vielen Rennspielen, Holz sammeln und unserer Morgenrunde verdienten sich die Wölfe ihr Frühstück. Nach dem Frühstück war Aufräumen angesagt. Die neuen Wölfe lernten anschließend den Grapsch und seinen Ideenreichtum kennen.

Die Zeit bis zur Abfahrt unseres Zuges überbrückten wir noch mit „Obenono“, „Alle meine Entchen“ in der Rockversion und noch einigen schönen lauten Spielen. Waldshut hat bestimmt gehört, dass die Wölfe der Elche auf Jagd waren.

Vom Bahnhof zum Bülacher Sportzentrum war es nicht besonders weit. Unterwegs haben wir noch einen kleinen Wald gefunden, in dem wir unsere Mittagspause machen konnten und die leckeren, selbst geschmierten Pausenbrote verzehrten.

Im Schwimmbad ging dann die Post ab. Alle drei Becken -Schwimmerbecken, Nichtschwimmerbecken und Babybecken- wurden von uns erobert. Unter Ulbas Aufsicht wurde der Springturm übernommen und die schönsten Sprünge geübt. Die nächste Springerolympiade gehört uns.

Es kam keinerlei Langeweile auf und die Zeit verging wie im Flug. Auf dem Rückweg mussten wir uns beeilen, um unseren Zug noch zu bekommen. Die ersten leichten Ermüdungserscheinungen machten sich bei den Wölfen breit, die Zugfahrt war recht ruhig.

Im Kornhaus gab es dann einen Kochworkshop. Alle frischen Zutaten für unseren Bauerntopf wurden von den Wölfen geputzt, geschält und geschnippelt. Möhren, Kartoffeln, Zucchini, Paprika und Lauch. So nach und nach füllte sich der Topf und es roch richtig lecker.

Anschliessend wurde es nach erfolgreichem Spülen und Aufräumen richtig geheimnisvoll. Im Stuhlkreis erklärte Andrea die Regeln, unter anderem galt ein Redeverbot für die nächste Zeit. Die Wölfe verlie?en einzeln den Raum und wurden zu Ulba und Regina geschickt, die vor dem Kornhaus auf die Wölfe warteten. Los ging es, von einer Fackel begleitet, zu einem Schweigemarsch rund ums Kornhaus. Danach durften die Wölfe einer Lichterspur in den Wölflingsraum folgen. Dort warteten bereits Renate und Andrea im Kreis auf sie. Am Wolfsfeuer nahmen wir als erstes vier neue Wölfe auf:

  • Enxlie, Meute Adler
  • Elena, Meute Adler
  • Robert, Meute Adler
  • Daniel, Meute Panter

Danach erhielten viele Wölfe einen Teil ihrer Kluft als Auszeichnung und Jasmin aus der Meute Adler durfte ihr Wölflingsversprechen ablegen und hat ihr Halstuch erhalten.

Die Wölfe waren an diesem Abend so geschafft, dass sie weitere Anstrengungen bezüglich einer neuen Nachtjagd aufgaben und sich einfach schlafen legten.

Am nächsten Morgen galt es das Kornhaus wieder in seinen normalen Zustand zu versetzen und jeder Wolf half wo er konnte. Danach ging es zu Fuß zum Wildgehege. Wir liefen vom Kornhaus aus über die Brücke in die freie Natur. Nach einer guten Stunde kamen wir im Wildgehege an, wo die Bratwürstchen und die versteckten Osterpakete schon sehnsüchtig auf die Wölfe warteten.

Schon kamen die ersten Eltern und leider ging unser Osterlager dem Ende entgegen. In unserer Abschlussrunde verwandelten wir die Wölfe wieder in Kinder und hoffen, dass das Osterlager allen genauso viel Spaß gemacht hat wie uns Leitwölfen.

Gut Jagd
Renate und Andrea

Und hier sind die passenden Bilder zu finden!