Pfingstlager des Stammes in Schmitzingen


Der Sonntag ist traditionell der Höhepunkt des Pfingstlagers. Das Programm konzentriert sich auf diesen Tag und verlangt einiges von uns ab. Aber - kein Problem.

Sonntag


Der Tag erwartete uns mit einem Berg Arbeit. Wer jedoch arbeiten soll, muss auch essen. Die wieder einmal phänomenale Küchencrew hatte zum Brunch geladen. Kalt, warm, süß, deftig, alles gab es da, es musste ja schließlich bis Abends reichen. Gebratene Hänchenbrust, warmer Fleischkäse, Pudding, dann konnte es losgehen. Gegen 10 Uhr kamen die ersten Gäste, um 11 Uhr spielte die Stadtmusik. Die Kinder waren damit beschäftigt, den Mittelaltermarkt und die Spielstraße vorzubereiten. Glücklicherweise war zwischendurch immer Zeit für einen Sprung in den Weiher. Nach der Spielstraße begann das Lampenfieber spürbar zu steigen.

Theater auf der Hauptbühne. Vor allen Leuten! In den Proben saß doch alles! Aber jetzt? Halten die Nerven? Sie hielten. Sketche (man beachte den kleinen Herrn in edlem Tuch und schickem Zylinder - steht dir, Jonas), einem Tanz, einer Versteigerung zu Gunsten der Pfadi-Sommerfahrt und einem Theaterstück der Pfadfinder (Mord an einer alten Dame, beschudligt - Hänsel und Gretel) wurden dargebracht.

Nach dem schweißtreibenden Programm war der Weiher angesagt wie nie. Warum sich Sabrina komplett angekleidet in die Fluten stürzte, ist mir allerdings immer noch ein Rätsel. Weiher ist toll, aber gemütlich zu sitzen und Wurst mit Pommes zu essen, hinterher einen Kuchen, dazu etwas Kühles zu trinken, ist auch nicht zu verachten. Ich hoffe, dass auch unsere Gäste (ohne Weiher) auf ihre Kosten kamen.

Den Tag ausklingen lassen konnte man an einem romantischen Lagerfeuer inkl. musikalischer Begleitung. Schade, dass es noch hell war. Aber für die Wölfe war es genug. Nach diesem Tag schrie der Schlafsack förmlich nach ihnen.