Pfingstlager des Stammes in Schmitzingen


Der größte Brocken, den Sonntag hatten wir geschafft, nun könnte es eigentlich gemütlich werden in Corvus Corax.

Montag


Gemütlich? Ein Postenlauf fand statt, von Kowalski organisiert. Generalstabsmäßig mit Funkgeräten ausgerüstet, waren die Posten im Großraum Schmitzingen verteilt, als Service stand für sie extra ein Fahrradbote mit Fresspaketen bereit. Die teilnehmenden Gruppen liefen die Posten nacheinander ab und hatten viele verschiedene Aufgaben zu erledigen, die einiges an Können und Hirnschmalz abverlangten. Hat schon einmal jemand versucht zu viert mit verbundenen Augen ein korrektes Viereck aus einem zusammengebundenen Seil zu legen? Bewertet wurde auch gutes Auftreten und Team-Arbeit. Und dabei war es doch so heiß! Als am Nachmittag der Lauf vorbei war, war im Weiher jedenfalls kein freier Platz mehr zu ergattern.

Doch damit war das Tagesprogramm noch lange nicht absolviert. Eine Auswahl aus Schmitzingen stand bereit um gegen uns Fußball zu spielen. Das Fußballspiel fand bisher in jedem Pfingstlager statt und immer haben die Elche mehr oder weniger hoch verloren. Es galt also, sich nicht ungespitzt in den Boden rammen zu lassen. Das gelang uns in einem fairen und schweißtreibenden Spiel, mit einem Endstand von 7 : 4 für Schmitzingen waren wir mehr als zufrieden. Halbzeitstand war sogar 3 : 3.

Nach einem Flachköpfer in den Weiher war Siegerehrung für den Pfadilauf, dann Abendessen. Da die Pfadi-Beiz ihre Tore geschlossen hatte und noch genug Schnitzel da waren, gab es Pommes mit panierten Schnitzeln, was mit Begeisterung aufgenommen wurde.

Die Wölfe wanderten dann müde ins Bett, die Rover testeten noch ausgiebig die Saunakohte, vertilgten übrig gebliebenen Kuchen und hatten es recht lustig. So lustig, dass wir nicht merkten, dass sich Fahnendiebe auf unseren Platz geschlichen hatten. Die Fahnen waren schnell weg, doch wir merkten nichts. Für die Diebe war das dann doch etwas langweilig. Also wurden sie dreister, sie geisterten auf dem Platz herum und versuchten, auf sich aufmerksam zu machen. Vergebens. Erst als sie mit Fernlicht in unsere Jurte leuchteten und mehrmals hupten ernteten sie kurz Aufmerksamkeit, aber für mehr als einen kritischen Blick aus dem Schlafsack heraus reichte es nicht.