Pfingstlager des Stammes in Schmitzingen


Und dann neigte sich das Lager langsam seinem Ende zu... Nach einem erlebnisreichen Wochenende ging es nun daran, "klar Schiff" zu machen. Doch vorher gab es noch andere Aufregungen...

Dienstag


Die Fahne ist weg! Helle Aufregung bei den Wölfen. Wilde Vermutungen und Verdächtigungen geisterten herum. Hat etwa dieser Noku etwas damit zu tun? Einige Wölflinge meinten, eine BdP-Fahne in seiner Jurte entdeckt zu haben und wollten den Armen schon in den Weiher werfen.

Zum Glück für Noku entdeckten wir einen Erpresserbrief: Wir sollten unsere Fahnen gegen ein Abendessen wieder bekommen - unterzeichnet war der Brief von den "vier Hungrigen". Denen wäre der Appetit vergangen, wenn sie gehört hätten, was unsere Pfadis und Wölfe sich den Tag über als Strafen überlegten.

Trotz aller Aufregung mussten wir uns heute ans aufräumen machen. Die Versammlungsjurte, die wir mit so viel Mühe eingerichtet hatten, wurde ausgeräumt und abgebaut, ebenso alle anderen Jurten und die Kochtische. Stehen ließen wir nur die Wolfszelte und die Kohten. Auch die Festwirtschaft musste ausgeräumt werden.

Bei dem Wetter wirklich eine schweißtreibende Plackerei! Abends tauchten dann endlich die 4 Hungrigen auf, 2 davon kannten wir nur allzu gut, hatten sie doch die Tage vorher in der Küche gestanden und bedient. Der Bestrafungsplan der Pfadfinder - Anpflocken und den Ameisen vorwerfen - war damit gestorben. Stattdessen bekamen sie Bier und wir unsere Fahnen.

Abends am Lagerfeuer bekamen Thorsten und Regina unser Stammesabzeichen, den Elch (die höchste Auszeichnung in unserem Stamm) verliehen. Die beiden hatten sich toll eingesetzt, vor allem auch in diesem anstrengenden Lager. Nochmals herzlichen Glückwunsch! Der Abend klang besinnlich am Lagerfeuer aus.

Mittwoch und Lagerende


Nachdem ich die letzte Nacht unter freiem Himmel verbracht hatte, weckte mich die Sonne recht früh. Weiter ging es mit abbauen und aufräumen. Ich weiß nicht mehr viel, nur dass es heiß war. Nach der Abschlussrunde und dem Lied "Nehmt Abschied Brüder" wurden die Wölfe nachmittags abgeholt. Gegen 19 Uhr hörten auch wir auf und begaben uns müde und geschafft nach Hause. Alles in allem war es ein super Lager, anstrengend aber lohnend. Es hat mir schon lange nicht mehr so viel Spaß gemacht! Ohne den Einsatz von euch allen wäre das nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank an euch, herzlichen Dank an unsere Gäste aus dem Landesverband und aus Säckingen, die uns so tatkräftig unterstützt haben!