Sommerfahrt 2003

Duisburg, 5. Tag


Nach gemeinsamer Morgenrunde und Frühstück war der Tag bis Mittags zur freien Verfügung.

Freitag 01.08.2003

Einige sind wieder in die Stadtmitte gefahren, andere einfach in der Jugendherberge geblieben und mit einem Teil der Truppe sind wir nach Hochfeld gefahren, um Lothars Mutter zu besuchen und den interessierten Pfadis diesen Stadtteil zu zeigen.

Das besondere an Hochfeld ist, dass dort ein Teil der Stahlindustrie angesiedelt war und auch zum Teil noch ist und es sich dort um einen multikulturellen Stadtteil handelt. Auf der Einkaufstraße von Hochfeld hatte man das Gefühl, man befindet sich auf einem Basar. Wir haben auch eine Riesenmelone mit über 11kg erstanden und zum Nachtisch vertilgt. In einer Drogerie haben wir eine große Menge Luftballons geschenkt bekommen. Es war für alle ein großer Spaß damit in der Mittagspause zu spielen. Es wurden daraus Wasserballons, Sandballons, Sandmännchen gebaut oder einfach nur mit den aufgeblasenen Ballons gespielt.

Nachmittags ging es zum Industriepark Nord. Auf dem ehemaligen Gelände der August Thyssen Hütte ist ein riesiger Park rund um die Hochöfen entstanden. Aus dem alten Gasometer wurde ein Tauchbecken gebaut. Darin findet man ein Schiff, ein Flugzeug, einen alten Zahnarztstuhl und vieles mehr. Dieses Becken wird inzwischen von vielen Tauchern aus ganz Europa besucht. Kanuk wäre am liebsten gleich rein gesprungen. Er hat auf jeden Fall beschlossen, diese Tour mit den Löwen zu wiederholen, wenn sie alt genug sind. In den alten Kohlebunkern sind Kletterwände eingerichtet worden. Die einzelnen Schwierigkeitsgrade waren unterschiedlich, es gab Wände, an denen sich Kinder probieren konnten und Wände, die nur gemeinsam mit einem erfahrenen Kletterer des Alpenvereins betreten werden durften. In einem Hochofen ist ein Open Air Kino installiert worden. Im alten Schalthaus waren die Information und eine Kneipe untergebracht. Das alte Verwaltungsgebäude wurde zu einer Jugendherberge umgebaut.

Die Führung durch den Hochofen war für viele sehr interessant. Unser Führer erzählte uns viel über Stahl und wie ein Hochofen funktioniert hat. Ganz oben vom Hochofen hatte man eine tolle Aussicht über einen großen Teil des Ruhrgebietes.

Unser Abendprogramm schloss sich dann auch gleich nach dieser Führung an. Gemeinsam sind wir nach Neudorf gefahren und sind dort bei Tonis Jugoslawisch Essen gegangen.

Auf diesem kurzen Marsch erwischte uns auch Payno und wir konnten ihm berichten, dass es allen gut geht.

Dieser Teil der Fahrt hat wirklich allen gefallen. Zurück in Richtung Jugendherberge sind wir noch auf einen letzten "Absacker" in eine Gartenkneipe. Reichlich müde kamen alle in der Jugendherberge wieder an.