Pfingstlager 2002 in Bergöschingen


Das diesjährige Stammespfingstlager fand wieder in Bergöschingen statt, anders als im letzten Jahr ziemlich nahe bei Andreas Hof und mit fließend Wasser (Bach).
Ein Rückblick von und mit Witschi...

Als ich nach einigen Irrungen und Wirrungen am Samstag Vormittag den Lagerplatz erreichte, (aufgebrochen war ich bereits Freitag Abend) stand schon fast das komplette Lager, dank unserern Wölfen, Pfadfindern und Andrea, Renate. Großes Lob an Euch, Spitze! Den anwesenden und eintrudelnden Rovern blieb noch der Aufbau der Aufenthaltsjurte, die dieses Jahr eine etwas außergewöhnlich Form hatte. Auffallend an ihr war vor allem der domartige Eingangsbereich und der Regenablauf nach innen. Fußbelüftung gab es gratis dazu. Nach dem Mittagessen brach ich mit den Blackbirds zu einer 24-Stunden-Erkundung auf. In einer geräumigen, gemütlichen Höhle in einem alten Steinbruch fanden wir Unterschlupf vor dem wechselhaften Wetter. Auf dem Vorplatz wurde schnell ein zünftiges Feuer entfacht, um kleine Salamiwürste und Fleischküchle zu grillen. (Viel) später dann ab ins Bett.

Sonntag


Nach einer mehr oder weniger gut verbrachten Nacht (lag es an den Geistergeschichten oder dem steinigen Untergrund?) begannen wir den Tag mit Frühstück und dem gemächlichen Marsch ins Lager zurück. Dann war es mit der Gemütlichkeit vorbei, Action war angesagt. Aber warum gerade Rugby? Manchmal lernt man doch aus Fehlern? Es gab jedenfalls blaue Flecken satt. Oft war der Ball nicht mehr zu erkennen, unten lag meistens ein Pfadfinder oder Rover und umklammerte den Ball, darum und darüber eine mehrlagige Schicht von Wölfen, die versuchten, das Ei heraus zu operieren. Abends wurde es dann glücklicherweise ruhiger, es gab ein Lagerfeuer, an dem Pfadis und Wölfe mit einem Spritzer Wasser auf ihren Pfadfindernamen getauft wurden. Jeder bekam ein Namensschild und ein Schreiben, das die Bedeutung seines Namens erklärte. Rechtschaffen müde begaben sich danach alle ins Bett. Um 24 Uhr war wieder wecken für die überraschten Blackbirds, die zusammen mit Renate, Andrea und Thomas am Versprechensfeuer ihr Pfadfinderversprechen ablegen durften.

Montag


Am Montag Vormittag stand ein Pfadfinderlauf auf dem Programm, den die Wölfe organisiert hatten und nun betreuten. Mit verbunden Augen am Seil gehen, ein Dreibein bauen etc. Als schwierigste Aufgabe erwies sich, einen Schatz von einer Insel in einem "Säuresee" (ein umgrenztes Stück Wiese) zu bergen. Nach einigen Versuchen schafften wir es schließlich, einen Unerschrockenen auf die Insel abzuseilen und der Schatz war unser, dank Teamwork. Einige Opfer waren leider zu beklagen, die auf die eine oder andere Art im "See" landeten, die Belohnung aus Gummibärle und Lakritze half darüber hinweg. Nach dem großen Aufräumen am Nachmittag verabschiedeten wir uns mit einem Schlusskreis von den Wölfen, die wieder talwärts wanderten, um dort von ihren Eltern abgeholt zu werden. Daheim hatten sie sicher einiges zu erzählen.

Dienstag


Wir Älteren blieben noch bis Dienstag. Kohten, Jurten abbauen, trocknen, putzen, zusammenlegen, Klo zuschaufeln, Fahnenmast abbauen, Grasnarbe wieder einsetzen, Kücheneinrichtung versorgen, Küchenzelt abbauen. Das ganze auf den Hänger und beten, dass man durch das Schlammloch auf dem Weg kommt (hat nicht funktioniert). Als auch das geschafft war, ging es heimwärts.

Abschließend kann ich nur sagen, dass mir das Pfingstlager super gefallen hat, ich hoffe, es geht Euch genau so.